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CBRN-Ausbildung Teil2 | 04.11.17 21:41

Kategorie: Ausbildung

Von: Thomas Hopperdietzel

Am 02./03.11.2017 fand im Ortsverband Dresden der 2. Teil der Bereichsausbildung CBRN statt.


Die Teilnehmer konnten am Freitag durch einen Fachmann für Strahlenschutz die "RN" Gefahren kennen lernen. Hierzu gehört auch die Fachkunde für die Messtechnik in diesem Bereich.

Nach einer kurzen Nacht ging es mit dem letzten Theorieteil über Einsatztaktik weiter. Anschließend konnten die Teilnehmer ihr erlerntes Wissen in der großen Übung anwenden und festigen. Ausgehend von einer unbekannten Lage vor Ort, bei dem aus einem IBC-Tank giftgrüne Flüssigkeit austrat, begann der fiktive Einsatz. Im Laufe der Erkundung wurden 2 verletzte Jugendliche gefunden und fachgerecht aus dem Gefahrenbereich gebracht. Zur realen Darstellung der Situation wurden die beiden vermeintlichen Opfer professionell geschminkt und erschwerten die Rettung durch schock-typische, irrationale Handlungen und lautstarke Äußerungen.

Plötzlich auftretender dichter gelb/roter Qualm und eine vermisste Truppe stellten die Teilnehmer zwischenzeitlich unter erhöhten psychischen Druck. Kurzerhand musste das Vorgehen im Einsatz angepasst werden ohne dabei die Eigensicherung zu vernachlässigen.

Anschließend konnten sich die eingesetzten Kräfte um den defekten IBC-Tank kümmern, der zwischenzeitlich behelfsmäßig abgedichtet wurden war. Zur endgültigen Sicherung wurde die Flüssigkeit in einen anderen IBC-Tank abgelassen.

Der letzte Teil der Übung bestand darin, das Gebäude des Ortsverbandes Dresdens zu evakuieren und nach verdächtigen Poststücken zu suchen.

Besonders schwierig stellte sich dabei heraus, die Personen zum Verlassen des Gebäudes zu bewegen. Diese waren durch die Übungsleitung absichtlich vorab nicht informiert wurden. Nach einer Prüfung und Freimessung, wobei keine RN - Dekontamination festgestellt werden konnte, durften die Personen wieder ins Gebäude zurück. Mehrere Briefe und Pakete wurden vorsorglich sichergestellt.

Diese CBRN-Übung mit einer Dauer von fast 6 Stunden wurde überwiegend mit umgebungsluftunabhängigen Atemschutz durchgeführt. Dabei wurde besonders auf die Einhaltung der Schwarz-Weiß Trennung und die richtige Dekontamination geachtet. Unerlässlich ist aber auch der Eigenschutz und taktisch richtiges Vorgehen.

Nach Abschluss des Szenarios wurde die Übung mit allen Teilnehmern ausgewertet.

Alle 11 Teilnehmer konnten die Ausbildung erfolgreich abschließen und werden auch in Zukunft kontinuierlich im Bereich CBRN geschult. Hierzu gehört auch eine jährliche einsatznahe Übung in diesem Bereich.

Besonderer Dank gilt auch der Unterstützung des Bereichsausbilders für Atemschutz und CBRN aus dem Ortsverband Pirna.

Wir wünschen allen beteiligten Einsatzkräften im Ernstfall einen erfolgreichen CBRN-Einsatz und das Sie gesund zurück kommen.