Zeichen gegen das Vergessen

In Dresden gedachten am Donnerstag Tausende der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg. Das THW leuchtete die Veranstaltung „Menschenkette“ aus.

Aus Anlass der Bombenangriffe auf Dresden vom 13. bis 15. Februar 1945 fand am Donnerstag eine Gedenkfeier zu Erinnerung an die Opfer von Nationalsozialismus und Krieg statt. Höhepunkt war die Menschenkette am Abend rund um die Altstadt.

Das Technische Hilfswerk war – wie in den Vorjahren - von Anfang der Planungen an fest in das Sicherheitskonzept der sächsischen Landeshauptstadt integriert. Hauptaufgabe der THW-Einheiten aus dem Ortsverband Dresden zur Umsetzung verschiedener Veranstaltungsschwerpunkte und zur Gewährleistung der Sicherheit der Besucher war die Ausleuchtung. Am Königsufer haben 24 Einsatzkräfte des Ortsverbandes Dresden eine Strecke von rund 400 Meter mit einer Lichtleistung von 45.000 Watt und einer Generatorleistung von 100000 Watt ausgeleuchtet. Zusätzlich wurde weiteres Material vorgehalten, um flexibel auf Anforderungen reagieren zu können und um bei Ausfall einzelner Elemente die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten

Außerdem haben Einheiten der Bundespolizei die Liegenschaft des Ortsverbandes Dresden genutzt. Hier leistete der Ortsverband Dresden technische und logistische Hilfe, z.B. bei Verpflegung und Kleinreparaturen. Hinzu kam die Anforderung durch den Krisenstab der Stadt Dresden, eine Einsatzbereitschaft für Notverschlüsse(z.B. Notverglasungen, Eigentumssicherung usw.) einzurichten. 

Da ausgesprochen viele couragierte Dresdner zu den verschiedenen Veranstaltungen erschienen und die von rechten Gruppierungen angemeldeten Aufmärsche abgesagt wurden, war kein Einsatz von Kräften des Ortsverbandes Dresden notwendig.

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