Unwetter im Großraum Dresden

Ein Jahr nach dem großen Hochwasser hat es den Freistaat wieder getroffen. Nach starken Regenfällen kam es in Dresden und Umgebung zu teils heftigen Überflutungen.

Der Ortsverband Dresden ist seit 17:00 Uhr im Einsatz in Cossebaude. Treibholz wurde vor eine Brücke gespült und behindert den Durchfluss. Mit dem Ladekran der Fachgruppe Brückenbau wird nun das Treibgut beräumt um wieder einen ausreichenden Durchfluss zu gewährleisten. Um auch nach einsetzender Dunkelheit sicher arbeiten zu können, wurde eine Bergungsgruppe nachalarmiert.  Die Bergungsgruppe ist der „Werkzeugkoffer“ des Technischen Hilfswerkes. Ein wichtiger Bestandteil dieser Gruppe sind die Kettensägen. Mit diesen kann das zum Teil meterlange Treibholz zerkleinert werden, um sicher abtransportiert zu werden. Nach Erkundung der Einsatzstelle wurde im Flussbett ein PKW Anhänger aufgefunden.  Dieser wird nun durch die Bergungsgruppe gesichert. 

Eine weitere Einsatzstelle ist in Meißen Triebischtal. Die Dresdener Fachgruppe Räumen begibt sich aktuell mit dem Radlader und einem LKW Kipper  nach Meißen. Vorort unterstützt sie den Ortsverband Radebeul bei Räumungsarbeiten nach einem Hangrutsch.  

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Update:

Gegen 23:00 Uhr konnte in Cossebaude der Anhänger gesichert werden. Damit besteht nun keine Gefahr, dass dieser durch die Wassermassen mitgerissen wird und gegen das Brückenbauwerk gepresst wird. Bis 2:00 Uhr wurde mit dem Kran der Fachgruppe Brückenbau das Flussbett beräumt. Dann erfolgte die Rückverlegung der Bergungsgruppe und des Ladekranes der Fachgruppe Brückenbau in den Ortsverband Dresden. 

Die Lage in Meißen stellt sich wie folgt dar. Eine einen Meter hohe Schlammwelle stürzte durch ein Wohngebiet. Dabei wurden Keller geflutet, Straßen zerstört und mit Trümmern versperrt. Der Stadtteil ist ohne Elektrizität. Zwei Bergungsgruppen des Ortsverbandes Radebeul sind seit 18:00 Uhr im Einsatz und mit Pumparbeiten beschäftigt. Die Fachgruppe Räumen aus Dresden beräumt mit der Unterstützung kommunaler Fahrzeuge die Straßen. Der Einsatz wird voraussichtlich bis Mittwoch andauern.  

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Alle Einsatzauftrgäge konnten bis zum Abend des 28.05. abgeschlossen werden.