Technische Hilfe beim Aufbau von Flüchtlingsunterkünften geht weiter

Im Auftrag der Landesdirektion Sachsen setzten die THW-Einheiten ihren Einsatz beim Bau von Flüchtlingsunterkünften fort. In Dresden wird aktuell eine Zeltstadt für bis zu 1.100 Flüchtlinge aufgebaut.

Am Donnerstagabend haben Einsatzkräfte der THW-Ortsverbände Dippoldiswalde und Pirna mit Bergeräumgeräten das leerstehende Gelände von Wildwuchs befreit und damit für die nötige Baufreiheit gesorgt. Seit Freitagmorgen wird nun in Zusammenarbeit mit dem DRK Sachsen eine Zeltstadt aufgebaut. Rund 60 THW-Helferinnen und THW-Helfer aus den Bergungsgruppen der Ortsverbände Dresden, Kamenz und Radebeul haben mit SG 30 und SG 50 Zelten eine Kapazität von 500 Schlafplätzen errichtet. Am Abend hat der Ortsverband Dippoldiswalde die Beleuchtung für anstehende Restaufgaben gestellt. Immer wieder standen Transportaufgaben, u.a. zur Anlieferung von Zelten und Betten, an.  Hier beteiligte sich auch der Ortsverband Pirna.

Am Samstag ging der Einsatz weiter, um die noch fehlenden Schlafplätze und Infrastruktur aufzubauen. Diese Aufgabe haben die Ortsverbände Bautzen, Dresden, Kamenz, Pirna, Radebeul und Zittau mit über 80 Einsatzkräften übernommen. Für die Feldküche des DRK wird eine Stromversorgung errichtet.

Aus den THW-Ortsverbänden Altenburg, Borna und Gera wurden weitere Einsatzkräfte nach Dresden beordert. Ihre Aufgabe ist die Ablösung der schon lange im Einsatz befindlichen Helferinnen und Helfer aus den anderen Ortsverbänden.

Die provisorische Unterkunft in Dresden wird nach Standards der internationalen Flüchtlingshilfe aufgebaut. Hierzu steht der Landesdirektion Sachsen ein Campbauexperte des THW-Landesverbandes Sachsen, Thüringen zur Verfügung, der in verschiedenen Auslandseinsätzen Erfahrung und Know-how zu diesem Thema sammeln konnte.

Unterdessen gingen in Meíßen und Chemnitz die Restarbeiten weiter. Der Ortverband Riesa hat insgesamt sechs Tage die Zeltstadt beleuchtet. In Chemnitz führten die Ortsverbände Chemnitz und Zwickau unzählige kleinere Infrastruktur- und Transportaufgaben durch.

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Danke an die beteiligten THW-Einheiten: