Sächsischer Staatsminister des Inneren lud zum Helferfest

Auch in diesem Jahr fand wieder das traditionelle Helferfest des Sächsischen Staatsminister des Inneren, Markus Ulbig statt. Für den 22.09.2012 lud er zahlreiche Helferinnen und Helfer aller in Sachsen vertretenen Organisationen der nicht polizeilichen Gefahrenabwehr nach Dresden ein.

 

In einem festlichen Rahmen auf dem Gelände der Albertstadtkaserne dankte Ulbig den Ehrenamtlichen für ihr unaufhaltsame Engagement in den verschiedensten Organisationen. In zahlreichen Einsätzen und zuletzt im Rahmen der Übung „Barbara“ in Großenhain konnte er sich von der Leistungsfähigkeit des sächsischen Katastrophenschutzes überzeugen.

Dabei gilt sein Dank auch den Familien, die hinter den Helferinnen und Helfern stehen und oftmals spontan unterstützen und private Belange hinten anstellen müssen. Der aktuellen Problematik der Helfergewinnung könne man nur durch enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Politik und den Organisationen begegnen. Auch der Rückhalt in der Gesellschaft sei hierfür maßgeblich. Hierbei konnte man in den letzten Monaten bereits auf erfolgreiche Aktionen zurückblicken.

Die Veranstaltung wurde abgerundet mit einem Grußwort des Oberst Manfred Molitor, verantwortlich für die zivil-militärische Zusammenarbeit in Sachsen, musikalische und akrobatische Einlagen, einer Vorführung der Rettungshundestaffel und einer pyrotechnischen Darbietung.

Eine besondere Ehrung für die Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks in Sachsen war, dass auch hochrangige Gäste ihrer Organisation der Veranstaltung beiwohnten. So war der Vizepräsident der Bundesanstalt, Gerd Friedsam, der ständige Vertreter des Landesbeauftragten für Sachsen / Thüringen, Dr. Marcus von Salisch und der sächsische Landessprecher, Gerald Hiemer vor Ort.

Für die Durchführung der Veranstaltung konnte der Staatsminister u.a. auf die tatkräftige Unterstützung des Ortsverbandes Dresden setzen. Die hiesigen Helferinnen und Helfer stellten v.a. den Bühnenbereich zur Verfügung. Aber auch eine technische Unterstützung war gefragt. Oberst Molitor sprach in seinen Grußworten, dass er trockenes Wetter bestellt hatte. Leider vergaß er aber den Wind abzubestellen. So musste das THW die Notenhalter der Musikschule „sichern“. Mit zahlreichen Schäkeln konnte so der Fortgang der Veranstaltung gesichert werden.

Michael Schulze, Team Öffentlichkeitsarbeit des Landesverbandes Sachsen, Thüringen

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