Offener Brief

Liebe Freunde und Förderer, liebe Familienangehörige, liebe Helferinnen und Helfer,

das Jahr 2011 neigt sich nun mit schnellen Schritten dem Ende zu und war von vielfältigen Ereignissen und Einsätzen gekennzeichnet. 
 
 Auch in diesem Jahr konnten wir leider nicht alle Ziele erreichen, aber ein Großteil unserer Wünsche und Planungen ist verwirklicht worden. Dies gelang aber nur durch den großen persönlichen Einsatz der Helferinnen und Helfer und der Unterstützung durch unseren Förderverein. Nicht vergessen sollten wir die Geschäftsstelle Dresden, die manches Vorhaben finanziell und mit guten Tipps unterstützt hat. 
 
 Unteranderen haben wir in diesem Jahr außer diversem Material zur Ergänzung unserer Ausstattung auch einiges Großgerät in Dienst gestellt. Dazu zähle ich die 1200 Liter Chiemseepumpe, den PKW OV und den Anhänger 12 t für Wechselbrücken, der mit der Hilfe des Fördervereines beschafft und instandgesetzt wurde. Auch wurde die neu hinzu gekommene Ausstattung kontinuierlich in die Ausbildung mit einbezogen. Dazu zählt auch der Lichtmastanhänger mit einer Leistung von 22 KVA und einer Lichtleistung von 12500 Watt. Desweiteren können wir seit dem 28.11. 5 Wechselbrücken zu unserem Bestand zählen. Somit sind wir für künftige Aufgaben bestens gerüstet. 

Der OV Dresden, ist dank einer großzügigen Spende der Feldschlösschenbrauerei, im Besitz eines Automatischen Externen Defibrillators zur Erstversorgung von Verletzten, der unsere Notfallausstattung sinnvoll ergänzt.

Unsere Fachgruppe Brückenbau hatte in diesem Jahr wieder die Möglichkeit ihr Können in Konz unter Beweis zu stellen und ihr Wissen im Eisenbahnbrückenbau zu vertiefen. Zudem musste dieses Jahr 100 t Brückengerät der Fachgruppe umgelagert werden und ein Rettungssteg für das Stadtfestes, sowie zum „deutschen Evangelischen Kirchentag“ gebaut werden, was die Frauen und die Männer des 2.Technischen Zuges zusätzlich zur Ausbildung gefordert hat.

Die überregionale Fachgruppe Führung und Kommunikation, sowie die Fachgruppe Logistik leisteten viel für den Ortsverband. Sie wurden dieses Jahr zusätzlich zu ihren originären Aufgaben während des Deutschen Kirchentages im Juni dieses Jahres mit der Unterstützung der Techn. Züge  an ihre Leistungsgrenze gefordert. 

Auch möchte ich unsere Bergungsgruppen nicht unerwähnt lassen, deren Frauen und Männer die die Masse der Einsätze durchgeführt haben und sich zu dem sehr intensiv um die Neugestaltung des Ausbildungsgeländes engagiert haben. Dieses ist nun fast fertig und kann im kommenden Jahr als „Bongoland“ eingeweiht werden. 

Zusätzlich zu den genannten Maßnahmen, führten wir 40 Einsätze und Hilfeleistungen für Behörden und Hilfsorganisationen durch, um dort mit unserem Fachwissen und der Ausrüstung die uns zur Verfügung steht, technische Hilfe zu leisten.
 

Die Kinder und Jugendlichen werden in unserer Jugendgruppe spielerisch mit den Aufgaben des THW vertraut macht. Natürlich mit den Arbeitsgeräten der großen Helfer, soweit dieses gefahrlos möglich ist. Bereits im Kindesalter erlernen Sie spielerisch die Grundlagen und das Basiswissen um mit 17 Jahren bei den Großen mitzumachen. In diesem Jahr konnten wir  weiter die Jugendgruppe verstärken, sodass Sie jetzt aus 11 Kindern und Heranwachsenden besteht. 

Durch die Aussetzung des  Wehrdienstes und dem damit verbundenen Wegfall der Mindestverpflichtungszeit, musste auch der Ortsverband Dresden das Ausscheiden einiger Helfer verkraften. In dieser schwierigen Situation gelang es uns, mehr Neu-Helfer für die Mitarbeit im THW zu begeistern, als ausgeschieden sind und somit die Einsatzbereitschaft aller Gruppen aufrecht zu erhalten. 

Viele Bürger Dresdens denken immer noch, wenn wir zu einem Einsatzort kommen, jetzt kommen die hauptamtlichen blauen THW‘ler. Dabei sind wir alle ehrenamtlich engagiert und gehen unseren Berufen nach. Bei einer Alarmierung werden wir von unseren Arbeits-, Studien- und Ausbildungsplätzen fortgerufen um den Menschen alle erdenkliche und technisch mögliche Hilfe zukommen zu lassen.
 
 Ich bedanke mich bei allen auf diesem Weg ganz herzlich, die uns im vergangenen Jahr unterstützt, sowie ihre Freizeit geopfert haben, um die selbstgesteckten Ziele zu erreichen und die vielen Einsätze zu einem glücklichen Ende zu bringen. 
 
 

Auch sollte nicht Unerwähnt bleiben die sehr gute Zusammenarbeit mit unserem Vermieter, der BIMA, dank der Unterstützung durch die BIMA konnten weitere sicherheitsrelevante Mängel im OV beseitigt und auch kleinere Reparaturen mit ihrer Unterstützung in Eigenleistung durchgeführt werden. 

Zum Schluss noch ein kurzer Ausblick auf das kommende Jahr, das uns außer dem normalen Ausbildungsdienst wieder mit vielfältigen Aufgaben fordert. Im Einzelnen möchte ich den Sankt Florianstag im Mai, das Blaulichtfest im Eisenbahnmuseum im Juni, den Tag der „Offenen Alberstadt im August und das Stadtfest im September erwähnen. Zudem kommen noch andere Termine, wie das Bundesjugendlager, wo auch einige Helfer des OV Dresden gefordert werden und der Dresdenmarathon.
 
 Damit möchte ich meine Vorschau schließen und wünsche allen Freunden, Förderern, Angehörigen, Helferinnen und Helfern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr und das wir ruhige Tage bis zum Jahresende erleben. 

Walter Henschel 
 Ortsbeauftragter