Großeinsatz nach Chemie Unfall - 70 Verletzte an TU Dresden

Der Ortsverband Dresden unterstützte auf Anforderung die Berufsfeuerwehr Dresden mit einem Fachberater.

Kurz nach 17.00 Uhr kam es im Chemie-Neubau der Technischen Universität Dresden auf der Bergstraße zu einem Unfall im einem Chemielabor, bei dem etwa 70 Menschen verletzt wurden. Im Rahmen eines Praktikum für die Erstsemester im Studiengang Chemie wurde ein Experiment durchgeführt, bei dem ein bisher unbekanntes, giftiges Gas frei gesetzt wurde. 

Bei der anschliessenden Evakuierung wurden zusätzlich noch 5 Feuerwehrleute leicht verletzt.

Eingesetzte Kräfte: 2

Einsatzdauer: 3 Stunden

 

Nachtrag:

Der Nachweis des Gases gelang bis zum späten Abend nicht mehr. Der betroffene Laborbereich wurde versiegelt. Am Freitag 20.01.2012 werden weitere Untersuchungen durchgeführt. Nach Aussagen der Betroffenen wurde eine "Marshsche Probe" durchgeführt, ein Verfahren bei dem hochgiftiger Arsenwasserstoff entsteht. Arsenwasserstoff gilt als chemischer Lungenkampfstoff (Grünkreuz).