Ein Weihnachtsbaum fürs Museum

Es waren einmal zwei schöne Tannen, die in einem Vorgarten ihr Leben genossen, bis der Grundstücksbesitzer merkte, dass sein Abwasser sich zurück staute. Der Fehler war schnell gefunden, schuld waren die 2 Tannen, die mit ihrem Wurzelwerg das 150cm KG-Rohr in die Zange nahmen. Eigentlich wollte er sie fällen und als Brennholz weiter verwenden. Da sich aber die Weihnachtszeit in schnellen Schritten näherte und er ein Helfer im OV-Dresden ist verschob er die ganze Sache um eine Woche. Denn es musste einige Absprachen getroffen werden. Wer fällt die Bäume und wo werden sie aufgestellt? Die Antworten waren schnell gefunden. Der Kleinere kommt in den Aufenthaltsraum des OV-Dresden, der große 11m Baum vor das Stadtmuseum. Dort hatten das THW und das VBK 76 über Jahre einen Weihnachtsbaum aufgestellt. Während des Umbaues des Museums war diese Tradition eingeschlafen. Kurzer Anruf im Museum und die Sache war geklärt. Eine Bodenhülse war schnell gekauft und einbetoniert, so dass der Baum kommen konnte.

 

Am Samstag den 22.11. war es soweit, die Bäume wurden von Erik Fritsche fachgerecht gefällt und auf dem LKW der FGr LogM und dem Anh. Der FGr BrB verladen. Um 11:45 Uhr trafen Sie unter der Führung von Frank Thiere vor dem Stadtmuseum Dresden an der Wilsdrufferstraße ein. Ein Erkundungstrupp war bereits vor Ort der die ankommenden Fahrzeuge einwies. Nach kurzer Zeit waren auch schon die ersten Zuschauer da und einigen Älteren viel ein, das der Baum aber früher an einer anderen Stelle vor dem Museum stand. Auch das Dresden-Fernsehen war auf einmal vor Ort (Bericht: www.dresden-fernsehen.de

unter Nachrichten).Zügig war der Baum am Ladekran angeschlagen, vom Anhänger abgehoben und vor der Bodenhülse positioniert. Noch einmal die Endlosschlaufe umgesetzt, den Baum angehoben und mit Führungsleinen gesichert rutschte er in die Hülse. Nur noch ausrichten und verkeilen und er stand, als wenn er da hingehörte. Im Anschluss gab es im Museum Kaffee und Kuchen, aber nicht aus musealen Beständen.

 

Bericht Walter Henschel, OB OVDresden