Der OV Dresden wünscht ein frohes Fest

Liebe Freunde und Förderer , liebe Familienangehörige, liebe Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes Dresden,

 

ich bedanke mich bei allen auf diesem Weg ganz herzlich, die uns im vergangenen Jahr unterstützt, sowie ihre Freizeit geopfert haben.

Viele Ziele, die wir uns für dieses Jahr gesetzt haben, konnten wir leider nicht oder nur teilweise verwirklichen. Trotzdem haben wir gemeinsam einiges erreicht, auch dank der Unterstützung durch unseren Förderverein.

Die Restaurierung unseres GKW1 des 2.TZ konnte erfolgreich abgeschlossen werden und wir haben für unseren Kipper in der Fachgruppe Brückenbau eine gebrauchte Kippermulde organisiert, auch dank der Bemühungen durch die THW Gst Dresden.

 

Wir haben gemeinsam unseren OV und die Garagen neu gestaltet bzw. die Fahrzeuge den vorhandenen Abstellmöglichkeiten neu zugeordnet. Was auch notwendig war, da die neu hinzugekommenen Fahrzeuge, leider nicht in jedes Tor passen. Schön wäre es, wenn man die Tore für die Zukunft einheitlich gestalten könnte, sodass auch weitere neu hinzukommende LKWs in der Halle abgestellt werden können.

 

Und damit bin ich auch schon bei den neuen Einsatzfahrzeugen, die ihren Dienst auf den Straßen unserer Landeshauptstadt Dresden in der Zukunft tun werden. Da ist zu einem der Renault Master, der als Zugtrupp- und Führungsfahrzeug dient, sowie der neue Mehrzweckkraftwagen ( Mzkw) mit einer hydraulischen Ladebordwand 2to. Dieser Mzkw ersetzt unseren in die Jahre gekommenen GKW2 im 1.Techn.Zug. Die notwendige Ausstattung ist in Rollcontainern untergebracht, damit ist dieses Fahrzeug vielseitig einsetzbar ist. Somit ist der 1.Zug wieder voll Einsatzbereit.

 

Leider ist das im 2.Techn. Zug nicht so der Fall. Dort fehlt seit 2006 der Autokran, was die Arbeit der Fachgruppe Brückenbau wesentlich erschwert. So müssen die Helfer während der Ausbildung das Bailey und das SD-Brückengerät von Hand bauen, was natürlich auf Dauer eine große körperliche Belastung ist und auch der Motivation nicht gerade förderlich ist. Auch würde uns ein Gabelstapler mit einer Hubkraft von min. 1,5to Hubkraft wesentlich die Arbeit erleichtern.

 

Auch die überregionale Fachgruppe Führung und Kommunikation, sowie die Fachgruppe Logistik leisteten viel für den Ortsverband. Die Unterstützung für die technischen Züge erfolgte im vergangenen Jahr wesentlich umfangreicher und unkomplizierter als in den Jahren davor.

 

In diesem Jahr haben wir auch zum 1. Januar einen neuen Vermieter bekomme, nämlich die BIMA. Erst waren wir alle sehr skeptisch, aber die für uns zuständige Sachbearbeiterin hat uns schnell eines Besseren belehrt. Sie ist sehr kooperativ auf uns zugegangen und hatte immer ein offenes Ohr für unsere Probleme. Viele kleine Mängel konnten nun behoben werden und im neuen Jahr bekommen wir für unser Unterkunftgebäude neue Fenster, so dass die Wärme der Heizung nicht mehr in die Umwelt entweicht. Auch wollen wir im nächsten Jahr den Weiterbau unseres Holzlagers fortsetzen, denn leider kam uns in der Vorweihnachtszeit der starke Frost dazwischen.

 

Desweiteren dürfen wir nicht vergessen, dass ein kompletter Umbau der Führungsebene stattgefunden hat. Diese notwendige Maßnahme hatte zur Folge, dass viele Helfer auf Positionen berufen wurden, auf denen sie sich erst einarbeiten müssen. Diese Umstellung erfordert von allen Beteiligten viel Engagement und Geduld.

 

Was natürlich nicht unerwähnt bleiben darf, sind die 23 Unfälle und schwere Gebäudeschäden und Brandstellen zu denen wir gerufen wurden, um dort mit unserem Fachwissen und der Ausrüstung die uns zur Verfügung steht, techn. Hilfe zu leisten. Dazu kamen noch die Hilfeleistungen für Behörden und Hilfsorganisationen die uns angefordert haben. Viele Bürger Dresdens denken immer noch, wenn wir zu einem Einsatzort kommen, jetzt kommen die hauptamtlichen Blauen Feuerwehrleute. Dabei gehören wir der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk an und wir alle sind ehrenamtlich dabei und gehen unseren Berufen nach. Bei einer Alarmierung werden wir von unseren Arbeits-, Studien- und Ausbildungsplätzen fortgerufen.

 

Zusätzlich gehört zu unserem Ortsverband eine Jugendgruppe, die die Kinder und Jugendlichen spielerisch mit den Aufgaben des THW vertraut macht. Natürlich nicht mit den Arbeitsgeräten der Helfer, den dieses ist ihnen nicht erlaubt. Es wird ihnen aber der Umgang mit den Handwerkszeugen beigebracht, sowie Ausflüge organisiert oder auch mal eine Spielenacht eingelegt. Auch finden gemeinsame Veranstaltungen mit den Jugendgruppen anderer Ortsverbände und Hilfsorganisationen statt.

 

Ich wünsche allen Angehörigen, Helferinnen und Helfern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr und das wir ruhige Tage bis zum Jahresende erleben.

 

Walter Henschel

Ortsbeauftragter