Bundes- und Landtagsabgeordnete besuchen das THW in Dresden

Ein Bild von den Fähigkeiten des Technischen Hilfswerks machten sich die Bundestagsabgeordnete Susann Rüthrich und die Landtagsabgeordneten Sabine Friedel und Albrecht Pallas am vergangenen Freitag im THW-Ortsverband Dresden.

Zunächst informierte der Ortsbeauftragte Klaus Düntzkofer allgemein über Struktur und Aufgaben des THW sowie das aktuelle Einsatzgeschehen in der Flüchtlingshilfe. Dabei informierten die Vertreter des THW auch, welche finanziellen Folgen bei einem Abrechnungsverzicht bezüglich der THW-Leistungen vom Bund gegenüber den Ländern für das Ehrenamt vor Ort entstünden. Es wurde daher im Fall der Fälle für einen finanziellen Ausgleich für das THW auf Bundesebene geworben.

Weiterhin interessierten sich die Abgeordneten auch für die Organisation des Dienstbetriebes mit Ehrenamtlichen in einer Bundesanstalt sowie den Herausforderungen für ehrenamtliche Führungskräfte. Weiterhin wurde ausgiebig über Ausbildung und Helferwerbung sowie den hierfür notwendige Finanzbedarf diskutiert.

Mit MdB Rüthrich als Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, SPD-Kinderbeauftragten und Mitglied der Kinderkommission, stand auch die Jugendarbeit des THW im Zentrum des Besuches. Denn mit diesem Engagement gibt das THW den Kindern und Jugendlichen in ihrer Freizeit eine sinnvolle Aufgabe und hilft über dies v.a. auch bei der beruflichen Orientierung. Davon konnten sich die Abgeordneten vor Ort selbst ein Bild machen, als die Junghelferinnen und Junghelfer versuchten, nur aus Holzbrettern eine sogenannte Leonardo-Brücke zu fertigen. Bei einem kurzen Rundgang durch das Unterkunftsgebäude wurde den Gästen jedoch gezeigt, dass hinsichtlich der räumlichen Unterbringung der Kinder und Jugendlichen noch Verbesserungsbedarf vorhanden ist, um die Arbeit attraktiv und entsprechend der besonderen Ansprüche an die Jugendarbeit zu gestalten.

Das Technische Hilfswerk (THW) ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit rund 80.000 Freiwilligen, davon die Hälfte Einsatzkräfte, ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Andere. Aus diesem Grund freuten sich die Vertreter des THW auch sehr über den Besuch der beiden Landtagsabgeordneten, da MdL Pallas als innenpolitischer Sprecher der SPD und MdL Friedel als Sprecherin für Feuerwehr und Rettungsdienste der SPD direkter Anknüpfungspunkt zu den Bevölkerungsstrukturen des Freistaates Sachsen fungieren. So konnten im Gespräch auch die noch ausbaufähige Zusammenarbeit zwischen Landesstrukturen und THW thematisiert werden.