Ausbildung mal anders…

Samstag der 28.02. im Dienstplan ist vermerkt: Dienst – 2. technischer Zug. Kurzfristig bot sich jedoch die Gelegenheit, in einem in der Rekonstruktion befindlichen Privatgebäude, eine Übung durchzuführen.

 

 

Kurzerhand entwarfen die Ausbilder folgendes Szenario:

 

- Gebäudeteileinsturz, kein Zugang möglich

- 1 vermisstes Kind, wahrscheinlich verletzt

- Schaffung eines Rettungszuganges

- Suche und Rettung der vermissten Person

 

Die Schaffung des Wanddurchbruches gestaltete sich dann einfacher als zunächst angenommen. Die eingesetzten Helfer wurden öfters ausgetauscht, um einerseits eine Überlastung des Einzelnen zu vermeiden und andererseits allen Beteiligten Trainingsmöglichkeiten zu ermöglichen(Rotationsprinzip).

 

Anschließend erfolgte die Suche und Rettung des Verletzten. Um Verletzungen Unbeteiligter auszuschließen wurde die beschädigte Wand abschließend niedergelegt.

 

Fazit:

- innerhalb kürzester Zeit waren die Einheiten des Ortsverbandes einsatzbereit

- alle Helfer kannten ihren Aufgabenbereich und erfüllten die ihnen übertragenen Aufgaben weitestgehend selbstständig

- die Rettung erfolgte zügig und professionell (70 min statt geplanter 120 min)

- alle Beteiligten äußerten sich positiv über die Realitätsnähe der Ausbildung

 

Ralf Mancke

OV Dresden

 

Fotos zur Übung gibt es hier.