Ortsbeauftragter

Klaus Dünzkofer
Mobil: 0172 7356478 

E-Mail: ob[at]thw-dresden.de

Zugführer vom Dienst: (LvD)

0700 - 84 92 52 76
(0700-THWALARM)

Unterkunft

Fabricestraße 5 (früher Proschhübelstraße)

01099 Dresden

Telefon: 0351 / 80 10 63-0 (Rufweiterleitung, bitte klingeln lassen bis Erreichbarkeit hergestellt ist)

Telefax: 0351 / 80 10 63-1
jeden 3. Samstag von 8:00 bis 16:00

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Ausbildung

Die Ausbildung der ehrenamtlichen THW-Helferinnen und -Helfer orientiert sich an einsatztaktischen Forderungen: Unsere zahlreichen Ehrenamtlichen werden den verschiedenen Fachgruppen zugeteilt und ausgebildet.
Inhalt, Intensität und Systematik der Ausbildung sind der THW-Struktur angepasst und nutzen die beruflichen Fähigkeiten.

Die Ausbildung findet auf der örtlichen und regionalen Ebene sowie an der THW-Bundesschule und bei externen Ausbildungsträgern und Einrichtungen statt.

Basisausbildung I (ehemals Grundausbildung):

Unsere Helferinnen und Helfer erhalten zunächst eine Basisausbildung auf Standortebene in ihrem Ortsverband (OV). Diese Ausbildung umfasst einen Zeitansatz von 75 Unterrichtsstunden, zzgl. 1.-Hilfe-Ausbildung, schriftliche Bewertung und Prüfung/Übung.
Die Basisausbildung I ist bundesweit einheitlich. Es wird ein allgemeines Wissen über den Katastrophenschutz, das Technische Hilfswerk als eigene Organisation, das Einsatzgeschehen sowie eine einheitliche Befähigung im Umgang mit den Werkzeugen und Geräten vermittelt. Damit wird erreicht, dass bei den Helferinnen und Helfern ein allgemeines Verständnis für die Arbeit im THW vorhanden ist. Sie werden zudem in die Lage versetzt, mit der technischen Ausstattung umzugehen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung werden die Helferanwärterinnen und -anwärter den Fachgruppen zugewiesen und stehen dann für einen Einsatz zur Verfügung.

Basisausbildung II (ehemals Fachausbildung):

Alle Helferinnen und Helfer der Fachgruppen des technischen Zuges erhalten von ihren Unterführern eine fachgruppenspezifische Ausbildung, die sie befähigt, mit den Geräten und Arbeitsmethoden ihrer spezialisierten Einheit den Einsatzauftrag zu erfüllen. Den Helfern werden die erforderlichen Spezialkenntnisse der jeweiligen Fachgruppen vermittelt. Helfer die berufliche Qualifikation mitbringen, bekommen die entsprechende Qualifikation anerkannt und brauchen nur noch fehlende Ausbildungsgänge zu absolvieren.

Basisausbildung III (Einsatzausbildung):

Basisausbildung III beinhaltet Ausbildungsmaßnahmen für Spezialisten in den Bergungs- oder Fachgruppen des THW, sowie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Ausbildungsgänge (Seminare zur Ladungssicherung, Gabelstaplerfahrer etc.).
Darüber hinaus sind hier zu den in der Basisausbildung II angebotenen Themen Fortbildungsseminare mit vertiefenden Fachkenntnissen durch die jeweiligen Organisationsebenen.
Ein weiterer Themenkomplex ergibt in der Basisausbildung III die notwendigen Ausbildungsmaßnahmen im Rahmen der örtlichen Gefahrenabwehr.

Bereichsausbildung:

Für die Fachgruppen braucht das THW auch Helferinnen und Helfer mit Spezialkenntnissen. Sie werden dafür auf regionaler Ebene in den Standorten der OV für ihre Sonderfunktionen

  • Kraftfahrer
  • Atemschutzgeräteträger
  • Sprechfunker
  • IT
  • Köche

durch Bereichsausbilder geschult.

Ausbildung an den THW-Bundesschulen

In Hoya bei Bremen und Neuhausen bei Stuttgart unterhält das THW eigene Schulen, in denen die Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden, die aufgrund gesetzlicher Vorgaben, wegen ihres Schwierigkeitsgrades oder wegen der Einheitlichkeit der Ausbildung nur dort effizient geleistet werden können.

Auch das notwendige Wissen für internationale Einsätze wird in unseren Schulen vermittelt: Die Helferinnen und Helfer lernen die fremden Kulturen kennen, erhalten fundierte Kenntnisse im Projektmanagement, in Logistik, Gesundheitswesen und Psychologie.

Führungskräfteausbildung

Alle Führungskräfte erhalten die gleiche Basisausbildung sowie Kenntnisse über Führungsgrundsätze und Ausbildungslehre zur Durchführung der Ausbildung. Nach dieser Ausbildung folgt die jeweilige Fachausbildung für Trupp- und Gruppenführer oder auch die Funktionsausbildung für den OV-Stab.

Die Fachausbildung (einwöchig) vermittelt alle Kenntnisse, die der Trupp- und Gruppenführer als fachlicher Experte der Fachgruppe braucht. Er ist der fachtechnische Führer und Ausbilder seines Trupps bzw. seiner Gruppe.
Die Führungskräfteausbildung oberhalb der Gruppenführerebene beginnt mit einem Grundlagenlehrgang Führung, der für alle angehenden Zugführer, FAchberater, Technische Berater, Sachgebietsleiter, Führer von THW-Führungsstellen, Logistikführer und Führer von Verbänden gleich ist.
In der weiterführenden Ausbildung ( Ausbildungsmodule), wird die jeweilige Führungskraft, in ihrem Bereich ausgebildet.

Gruppenführerausbildung

Die zweiwöchige Gruppenführerausbildung vermittelt alle Kenntnisse, die der Gruppenführer als fachlicher Experte der Fachgruppe braucht. Er ist der fachtechnische Führer und Ausbilder seiner Gruppe. Der angehende Zugführer wird in seinem 14tägigen Lehrgang befähigt, den Einsatz des technischen Zuges im Auftrag übergeordneter Stellen zu leiten und dabei die vielfältigen Aufgaben der Fachgruppen zu koordinieren. Er leitet den Einsatz im Sinne des Projektmanagements.

Ausbildung für den OV-Stab

Die Ortsverbandsführung erhält eine funktionsbezogene Ausbildung. Sie beinhaltet u.a. Kenntnisse wie Führung, Verwaltungshandeln, Managementtechniken und vieles mehr.

Fortbildung

Zusätzlich zu den genannten Ausbildungsgängen bieten wir zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten, die für spezielle Einsatzbedürfnisse eingerichtet sind und die auf besondere Neigungen und Eignungen unserer Helferinnen und Helfer eingehen.

Großen Wert legen wir auch darauf, daß die z. B. in In- und Auslandseinsätzen gewonnenen Erfahrungen weitergegeben werden. Denn nur der ständige Informationsaustausch garantiert, daß unsere Einsätze auch in Zukunft erfolgreich bleiben.

Multimediale Ausbildung

Der Einsatz von neuer Medientechnik soll die Effektivität des Lernens bei den Helferinnen und Helfern steigern und mehr Akzeptanz erzeugen.

Lernen soll auch Spass machen!

Hierbei soll die Erstellung interaktiver Lernsoftware helfen. Zunächst werden in Zusammenarbeit mit der Helfervereinigung als Hilfe für die Ausbildung Ausbildermappen auf CD-ROM angeboten. Der Ausbilder kann damit seinen Unterricht besser vorbereiten und freier gestalten.